Für Angehörige

Wenn Sie für Ihre Eltern verantwortlich sind – aber nicht alles allein leisten können.

Ich übernehme Aufgaben, die ambulante Dienste nicht leisten: von Bürokratie und Verwaltung über Fragen des Wohnens und der Organisation bis hin zur persönlichen Begleitung. Damit Sie sich um das kümmern können, was wirklich zählt.

Nicht nur Eltern, sondern jeder, der nahesteht

Wer Ihnen am Herzen liegt.

Auch wenn ich auf dieser Seite häufig von „Eltern“ spreche — meine Arbeit gilt jedem, dem Sie nahestehen. Dem Onkel, der ohne Kinder ist. Der Tante in der Senioren-Wohnung. Dem älteren Bruder, dem allmählich vieles zu viel wird. Oder dem Lebensgefährten, mit dem Sie nicht alles allein tragen wollen.

Wer Ihnen am Herzen liegt, ist für mich der Mensch, um den es geht.

Eine Frage, die Familien selten stellen

Wer mein Mandant ist – eine kurze Klärung.

Wer mich beauftragt, ist nicht immer auch der, für den ich da bin. Wenn Sie als Angehöriger den ersten Schritt machen, ist das richtig und wichtig – die Initiative liegt bei Ihnen. Inhaltlich aber arbeite ich für den Menschen, dessen Alltag ich begleite.

Das heißt: Ich höre zu, ich respektiere ihren Willen, ich entscheide nichts über ihren Kopf hinweg. Sie als Familie informiere ich gerne und regelmäßig – aber meine Loyalität liegt beim Menschen, dessen Alltag ich begleite.

Aus meiner Erfahrung ist genau das die Voraussetzung dafür, dass die Zusammenarbeit über Jahre trägt.

Konkrete Leistungen

Fünf Bereiche, in denen ich Sie unterstütze.

01

Bürokratie & Verwaltung

Korrespondenz mit Trägern der Pflege- und Krankenversicherung, mit Behörden, dem Steuerberater (Vorbereitung). Ebenso die Verwaltung rund um das Wohnen — von der Hausverwaltung über Wohngeld bis zur Nebenkostenabrechnung.

02

Wohnen & Organisation

Ein Haushalt braucht viele Dienstleister — hauswirtschaftliche Hilfe, ambulante Pflege, Handwerker. Zusammen behalten wir den Überblick.

03

Vorsorge

Es gibt Themen, an die niemand gerne denkt – und genau deshalb bleiben sie liegen. Ich helfe Ihnen, diese Themen rechtzeitig anzugehen, bevor Sie für Ihre Eltern entscheiden müssen.

04

Gemeinsam unterwegs

Zu Fuß, im ÖPNV oder im PKW. Zum Arzttermin genauso wie zum Schnitzelessen im Käfer Bistro.

05

Familienkommunikation

Sie sind regelmäßig informiert, auch wenn Sie selbst nicht vor Ort sein können. Bei größeren Entscheidungen erkläre ich gerne die Zusammenhänge, damit Sie als Familie auf einer gemeinsamen Grundlage entscheiden können.

Was ich nicht leiste – und warum das gut so ist

Klare Grenzen, klare Verantwortung.

Ich entlaste, ich unterstütze, ich begleite. Was ich bewusst nicht tue: Verantwortung übernehmen oder Entscheidungen treffen, die rechtlich, finanziell oder lebensgestaltend bei Ihnen und Ihren Angehörigen liegen. Die Rechtsberatung, die Steuerberatung sowie die Finanzberatung obliegen ausschließlich den dafür qualifizierten Berufsgruppen. Und obwohl ich in der Vergangenheit ehrenamtlich gesetzliche Betreuungen geführt habe, übernehme ich diese im Rahmen von SEGEPA nicht.

Diese Klarheit ist Teil meiner Arbeit. Sie schützt Sie davor, dass ich Ihnen mehr verspreche, als ich halten kann — und sie schützt mich davor, mich in Feldern zu bewegen, in denen Fachleute besser aufgehoben sind als ich.

Welche Fachleute das sind, entscheiden Sie selbst.

So läuft es ab

In drei Schritten zur Zusammenarbeit

1

Erstgespräch – kostenfrei, bei Ihren Eltern

Bevor wir uns auf etwas einigen, lerne ich Ihre Eltern persönlich kennen – am besten in deren Zuhause. Sie selbst können dabei sein oder nicht, das entscheiden Sie. Wichtig ist mir nur, dass Ihre Eltern wissen, mit wem sie es zu tun haben und dass sie selbst zustimmen.

2

Vereinbarung

Wir definieren gemeinsam, was ich übernehmen soll – einmalig oder dauerhaft. Keine starren Verträge, keine Mindestlaufzeit.

3

Begleitung

Ich erbringe meine Leistungen auf Auftragsbasis, in dringenden Fällen flexibel auf Zuruf. Sie erhalten regelmäßig Rückmeldung.

Vielleicht kennen Sie das

Typische Auslösesituationen.

„Mein Vater wohnt allein in München und das Gefühl, nicht da zu sein, lässt mich nicht los.“

„Der Hausverwaltung zugesagte Termine werden vergessen, und beim Handwerker meldet sich niemand zurück.“

„Wenn ich bei meinen Eltern bin, sprechen wir nur noch über das, was zu erledigen ist — nicht mehr über uns.“

„Für meine Mutter ist jeder Brief wichtig und erlaubt keinen Aufschub.“

„Ich tue, was ich kann — und habe trotzdem das Gefühl, nicht zu reichen.“

Häufige Fragen

FAQ

Ein Pflegedienst leistet körperliche und medizinische Pflege. Ich übernehme organisatorische und administrative Aufgaben, die ein klassischer ambulanter Dienst nicht erbringt.

Nein. Im Mittelpunkt steht nicht das Alter, sondern die Situation — wenn Verwaltung, Organisation und Kommunikation mit der Außenwelt zur Last werden. Ich begleitete und begleite zum Beispiel eine Frau, die mit Parkinson lebt und zunehmend Unterstützung bei der Verwaltung ihrer Krankheitskosten braucht. Eine andere Mandantin leidet seit vielen Jahren an einer chronischen Erschöpfung. Und ein autistisches Paar unterstütze ich in der Kommunikation mit der Außenwelt — Menschen, die teils hochintelligent sind, im sozialen Umgang aber an Grenzen stoßen. Die meisten, die ich begleite, brauchen diese Unterstützung dauerhaft — nicht für ein paar Wochen, sondern als verlässliche Konstante in ihrem Leben.

Meine Leistung ist eine private Dienstleistung und wird nicht von der Pflegekasse erstattet. Dafür sind Sie in der Gestaltung völlig frei — ohne Antrag, ohne Bewilligung, ohne Wartezeit.

Mein Stundensatz beträgt 80 € zuzüglich Mehrwertsteuer, abgerechnet in tatsächlich erbrachten Zeiteinheiten. Zur Orientierung: Die Begleitung eines Pflegegrad-Antrags umfasst typischerweise drei bis vier Stunden; eine laufende monatliche Bürokratie-Begleitung liegt meist bei drei bis vier Stunden. Es gibt keine Mindestlaufzeit — Sie zahlen nur, was Sie tatsächlich beauftragen.

Im Notfall erreichen Sie mich möglichst direkt — telefonisch, auch außerhalb klassischer Sprechzeiten.

Ich begleite Familien mit demenzerkrankten Angehörigen weiterhin in der administrativen und organisatorischen Dimension: Schriftverkehr, Pflegekassenkommunikation, Wohnsituation. Für die spezialisierte fachliche Begleitung der Erkrankten selbst möchte ich Ihnen das Marion-von-Tessin-Memory-Zentrum in München empfehlen — eine Einrichtung, mit der ich nicht zusammenarbeite, deren Angebot ich aber für Betroffene und ihre Familien als ausgesprochen wertvoll erachte.

Es gibt eine schlanke Vereinbarung, die Aufgabenumfang und Honorar regelt — ohne Mindestlaufzeit, ohne Kündigungsfristen.

Erstgespräch vereinbaren

Schreiben Sie mir oder rufen Sie an.

Ich melde mich werktags innerhalb von 24 Stunden zurück. Vertraulich, persönlich. Sie sprechen direkt mit mir.

© SEGEPA · Andreas Pohl